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Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das das Heilpraktikerrecht einschließlich der dazu ergangenen Rechtsprechung umfassend aufarbeiten und insbesondere klären soll.Dieses Gutachten liegt seit April 2021 vor. Der Berufsverband Freie Heilpraktiker e.V. hat den auf Heilpraktikerrecht spezialisierten Rechtsanwalt Dr. René Sasse damit beauftragt, das Rechtsgutachten des Bundesgesundheitsministeriums zu analysieren und zu […] weiterlesen
Die orthomolekulare Medizin stellt in den Mittelpunkt ihrer Therapie eine individuell abgestimmte Zufuhr von Substanzen, welche dem Körper fehlen, normalerweise für seine Funktion aber wichtig sind.
Prof. Dr. Linus Pauling, der amerikanische Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger, ist einer der Begründer der orthomolekularen Medizin.
Durch die Entwicklung einer industrialisierten Massenlandwirtschaft mit ausgelaugten, überdüngten Böden, mit Pestiziden, langen Transportwegen, raffinierten Grundnahrungsmitteln (Weißmehl, Reis, Zucker, Salz, Margarinen) und Ernten von Gemüse und Obst in unreifem Zustand fehlen dem Menschen selbst bei scheinbar gesunder Ernährung oft wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Die orthomolekulare Medizin setzt auf eine gesunde Ernährung - möglichst mit regionalem Freiluftgemüse und - Obst vom Biobauern. Ergänzend wichtig ist körperliche Bewegung.
Ziel dieser Therapie sind die körpereigenen Substanzen im richtigen Maß als Schlüssel für die Gesundheit des Menschen. Erfahrene Therapeuten dosieren die Mikronährstoffe gekonnt und setzen sie individuell in ein richtiges Verhältnis gemäß den Bedürfnissen des Klienten.
Die Pflanzenheilkunde oder Phytotherapie ist eine der ältesten Erfahrungsheilweisen der Menschheit. In Ägypten fanden sich im ‚Ebers Papyrus’ (1550 v. u. Z) über 870 Rezepte für pflanzliche Wirkstoffe.Die Ärzte Asiens verwendeten viele Heilpflanzen: China, Tibet, Indien…
In Griechenland beschäftigten sich sowohl Aristoteles als auch Hippokrates mit der Pflanzenheilkunde (um 460 bis 320 v. u. Z.)Im Mittelalter wurde die Pflanzenheilkunde in den Klöstern bewahrt und auch weiterentwickelt. Hildegard von Bingen ist dafür das herausragende Beispiel.Dieses Erfahrungswissen wurde im späteren Mittelalter durch das Wirken der christlichen Kirche zurückgedrängt: Hebammen, Kräuterfrauen und sogenannte Hexen erfuhren dies an ihrem direkten Leib.Personen wie Pfarrer Sebastian Kneipp (ab 1830), Johann Künzle (ab 1880) und Maurice Mességué (ab 1940) sorgten dafür, dass dieses Erfahrungswissen wieder mehr unter den Menschen verbreitet und angewendet wurde und wird.
Die Phytotherapie heilt mit den Wirkstoffen der Pflanzen. Ihr Anwendungsgebiet ist umfassend, ihre Wirksamkeit durch massenhafte Erfahrungen bewiesen. Ein wesentlicher Vorteil von Pflanzenwirkstoffen gegenüber synthetisch hergestellten Medikamenten ist das fast gänzliche Fehlen von Nebenwirkungen.
Das menschliche Ohr hat die meisten Nervenverbindungen zu allen Bereichen des Körpers. Hören ist vielleicht die wichtigste Sinneswahrnehmung.Seit Jahrtausenden werden Klänge zum Heilen genutzt. Die Wirkung von Musik auf jeden Menschen ist unbestritten.Im Fokus der Klangmassage steht die Anregung der Chakren. Der Klang wirkt dabei über Schwingungen, welche den Körper dazu anregen, seinen verlorenen inneren gesunden Zustand wieder zu finden.