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Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das das Heilpraktikerrecht einschließlich der dazu ergangenen Rechtsprechung umfassend aufarbeiten und insbesondere klären soll.Dieses Gutachten liegt seit April 2021 vor. Der Berufsverband Freie Heilpraktiker e.V. hat den auf Heilpraktikerrecht spezialisierten Rechtsanwalt Dr. René Sasse damit beauftragt, das Rechtsgutachten des Bundesgesundheitsministeriums zu analysieren und zu […] weiterlesen
Unter den ‚Schüssler Salzen’ versteht man die von Wilhelm Heinrich Schüssler (1821-1898) entwickelten 12 Mineralsalze. Siehe auch ‚Biochemie’
Die Fußreflexzonentherapie begreift die Füße gleichsam als energetische Landkarte des gesamten menschlichen Körpers ab der Beckenregion. Da ein bestimmter Bereich der Fußsohle energetische Verbindung zu je einem speziellen Organ oder Knochen hat, kann durch Druck auf die Fußsohle stimulierend – heilend auf die energetisch zugeordneten Körperteile gewirkt werden.
Die Menschen, welche die moderne Fußreflexzonentherapie begründeten, waren der amerikanische Arzt William Fitzgerad (Anfang des 20. Jhds.)und die Physiotherapeutin Eunice Ingham (Mitte des 20. Jhds., sie schrieb die beiden Klassiker: „Geschichten, die die Füße erzählen können“ / „Geschichten, die die Füße erzählt haben“)
Werkzeuge dieser Therapieform sind die Therapeutin, der Therapeut mit ihren aufmerksamen Händen bzw. Daumen, eine Massageliege, auf welcher sich die Klientin, der Klient entspannt und im besten Fall energetisch aufmerksame Partnerin/Partner der Behandelnden sind.
Die Hildegard-Medizin gründet auf einer Weltsicht, bei welcher Seele, Geist und Körper untrennbar miteinander verbunden sind und sich im Gleichgewicht befinden sollen. Befindet sich der Mensch in einem maßvollen, in sich ruhenden Gleichgewicht und im Vertrauen zu Gott, dann ist er gesund. Ist das Gleichgewicht gestört, tritt Krankheit auf.
Hildegard von Bingen (1098-1179) legt die Grundzüge ihrer Betrachtungsweise der Welt in den Büchern „Scivias“ (Wisse die Wege!) - „Physica“ (Naturkunde) – „Causa et curae“ (Heilkunde) schriftlich nieder. Der Abt Bernhard von Clairvaux unterstützt sie und gibt ihr das Selbstvertrauen, ihre Visionen zu veröffentlichen. Grundbedingungen für ein gesundes Leben sind das Gleichgewicht der Seele – die Einhaltung selbstgefundener fester Lebensregeln – eine gesunde, maßvolle Ernährung – die Heilung von Krankheiten mit den Mitteln von Pflanzen, Steinen und Tieren – sowie die Reinigung des menschlichen Körpers durch Aderlass oder Schröpfen, also durch Ausleitungsverfahren.
Mit dem 1970 erschienenen Buch „So heilt Gott“ machten der Konstanzer Arzt Gottfried Hertzka und der Heilpraktiker Wighard Strehlow die Visionen der Hildegard von Bingen populär und prägten den Begriff „Hildegard-Medizin“.