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Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das das Heilpraktikerrecht einschließlich der dazu ergangenen Rechtsprechung umfassend aufarbeiten und insbesondere klären soll.Dieses Gutachten liegt seit April 2021 vor. Der Berufsverband Freie Heilpraktiker e.V. hat den auf Heilpraktikerrecht spezialisierten Rechtsanwalt Dr. René Sasse damit beauftragt, das Rechtsgutachten des Bundesgesundheitsministeriums zu analysieren und zu […] weiterlesen
Geistheilen hat als Voraussetzung die Betrachtung des Menschen als ein Wesen mit einer Seele, einem Geist und einem Körper. Gleichzeitig wird der Mensch als ein mit allen anderen Menschen zusammenhängendes Wesen betrachtet. Diese gesamte Menschheit ist wiederum ohne den Kosmos, ohne alle auf dem Planeten Erde existierenden Lebewesen nicht denkbar. Genau dieser Zusammenhang begründet die große energetische Kraft geistiger Heilweisen.Diese Betrachtungsweise existiert auf der Erde seit Jahrtausenden. In allen alten Kulturen bis zum heutigen Tage wird von Heilerinnen oder Heilern berichtet, welche geistige Heilweisen ausübten.Diese Menschen beschäftigen sich täglich mit den kosmischen Kräften, mit den Voraussetzungen allen Lebens. Sie spüren den Wegen nach, welche zur Gesundheit von uns allen führen.Diese innere Achtsamkeit lässt die Heilerin, den Heiler zu einem Verbindungsglied zwischen kosmischen Gesetzen und einzelnen Menschen – Klientinnen und Klienten machen. Die konkrete Arbeitsweise kann dabei ganz verschieden sein: Blickkontakte, Auflegen der Hände, gemeinsame Betätigungen in der Wirklichkeit wie Meditationen, Trancen, andere Erlebnisse.Die Blockaden zwischen Körper, Seele und Geist sollen aufgehoben. Jedem Energiebereich sein freies Fließen gesichert werden.
Die Hildegard-Medizin gründet auf einer Weltsicht, bei welcher Seele, Geist und Körper untrennbar miteinander verbunden sind und sich im Gleichgewicht befinden sollen. Befindet sich der Mensch in einem maßvollen, in sich ruhenden Gleichgewicht und im Vertrauen zu Gott, dann ist er gesund. Ist das Gleichgewicht gestört, tritt Krankheit auf.
Hildegard von Bingen (1098-1179) legt die Grundzüge ihrer Betrachtungsweise der Welt in den Büchern „Scivias“ (Wisse die Wege!) - „Physica“ (Naturkunde) – „Causa et curae“ (Heilkunde) schriftlich nieder. Der Abt Bernhard von Clairvaux unterstützt sie und gibt ihr das Selbstvertrauen, ihre Visionen zu veröffentlichen. Grundbedingungen für ein gesundes Leben sind das Gleichgewicht der Seele – die Einhaltung selbstgefundener fester Lebensregeln – eine gesunde, maßvolle Ernährung – die Heilung von Krankheiten mit den Mitteln von Pflanzen, Steinen und Tieren – sowie die Reinigung des menschlichen Körpers durch Aderlass oder Schröpfen, also durch Ausleitungsverfahren.
Mit dem 1970 erschienenen Buch „So heilt Gott“ machten der Konstanzer Arzt Gottfried Hertzka und der Heilpraktiker Wighard Strehlow die Visionen der Hildegard von Bingen populär und prägten den Begriff „Hildegard-Medizin“.
Das Organon ist die Zusammenfassung der Erkenntnisse von Samuel Hahnemann (1755-1843), welche er im Laufe mehrerer Jahre zu dem Buch "Organon der rationellen Heilkunde" zusammenfasste. Es ist ein Lehrbuch über die Prinzipien und Anwendungen der Homöopathie.