Aktuell

Mandalas, für Heilpraktiker, Psychotherapeutinnen, Tiefenpsychologen und Familienstellen-Therapeutinnen

Der Begriff Mandala kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Kreis. Im weiteren Sinne bedeutet Mandala auch Zentrum oder Umkreis.
Mandala ist eine Darstellungsform, in welcher verschiedene Objekte (Worte, Zeichnungen, Plastiken, Gebäude, farbige Bilder) in eine konzentrische Form geordnet werden.
In unserem Alltag nehmen wir uns vielleicht fertig gestaltete Mandalas aus dem asiatischen Kulturraum, „verlieben“ uns ins sie und meditieren darüber. Das hat dann einen esoterischen Touch – und das war’s dann.

Doch Mandalas haben es verdient, in unseren europäischen Alltag als ganz normales Arbeitswerkzeug für die eigene Selbsterkenntnis oder auch für oben genannte Berufe verwendet zu werden.

Mandalas sind Bilder. Bilder – sowie auch Gerüche, Musik, Mythen, Märchen, Düfte, Speisen, Getränke, Berührungen, Rituale und Symbole – erreichen unser Tiefenbewusstsein viel leichter als philosophische Erörterungen oder wissenschaftlich begründete Gedankengänge.
Wenn die Tiefenstruktur unseres Bewusstseins, unser „Speicherbewusstsein“ aber erreicht wird, kann es spontane und nachhaltige Erkenntnisse in uns auslösen, welche uns helfen, unser Leben besser zu verstehen und eventuell notwendige Änderungen anzugehen.

Europäischer Alltag. Ein Beispiel. Jede/r von uns hat wohl ein Adressbuch. Okay. Geordnet nach Alphabet. Blätter, blätter, blätter…
Jetzt sind wir so frei und verwandeln dieses Adressbuch in ein Mandala. Wir setzen den eigenen Namen als Mittelpunkt des Mandalas. Jene Personen, welche ganz arg wichtig für uns sind, platzieren wir in der Nähe unseres Namens kreisförmig herum. Jene Menschen, welche nicht so wichtig für uns sind, bekommen einen entsprechend entfernteren Platz im Raum um unseren Namensmittelpunkt.
Die Namen, welche eigentlich unwichtig für uns sind, bleiben einfach weg. So haben wir jetzt ein Blatt mit einem Mandala unseres Bekannten- und Familienkreises.
Die Auswertung und das Genießen der spontanen tiefenpsychologischen Erkenntnisse überlasse ich Ihnen und mir selbst.

Raffael

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 21. Mai 2009 um 15:21 Uhr veröffentlicht.

du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.

« »

Zurück zur Übersicht