Aktuell

Welche Heilpflanzen wirken gegen Viren?

Werbung

Zahlreiche Pflanzen unterstützen unsere Abwehrkräfte, denn sie weisen eine antivirale Wirkung auf. Heilpflanzen helfen gegen Infektionen und Viren.
Inhaltsstoffe von Pflanzen können eine starke antivirale Wirkung haben. Die Einnahme von pflanzlichen Mitteln schützt Menschen vor Infektionen. Erreger werden eliminiert und die Vermehrung des Krankheitserregers gemindert. Zu diesen Heilpflanzen zählen zum Beispiel Zistrose (Cistus) und Purpur-Sonnenhut (Echinacea). Klinische Studien gibt es auf diesem Gebiet zwar nicht, aber die Pflanzen wie auch die Kapland-Pelargonie weisen eine spannende antivirale Wirkung auf.

Bild: matt montgomery-unplash

Bild: matt montgomery-unplash

Zistrose wirkt anitbakteriell
Freie Radikale, Viren und Bakterien machen viele Menschen krank. Die Zitrose wirkt antibakteriell und zeigt starke antibakterielle wie antivirale Eigenschaften. Sie hilft zum Beispiel gegen Pilzinfektionen. Andere Substanzen aus der Pflanze gegen Grippeviren zeigen sich ebenfalls lindernd. Ob Pflanzen auch gegen das neuartige Coronavirus helfen können, ist noch nicht hinlänglich untersucht. Bis dahin könnte es ratsam sein  Schutzmasken tragen, die es auch online zu bestellen gibt.

Am ehesten könnte wohl die Substanz Cistus helfen, ein Pflanzenextrakt aus der Zistrose. Diese Substanz ist nämlich auch gegen neu auftretende Erreger wirksam. Es verhindert das Eindringen von Viren in Körperzellen.

Die graubehaarte Zistrose ist ein Strauch, der oft im Mittelmeerraum wächst. Der hohe Polyphenolgehalt legt nahe, dass die Pflanze auch als Anti-Aging-Mittel genutzt werden kann. Die Zistrose ist mittlerweile als wirksames Grippemittel bekannt. Tees und Lutschtabletten helfen Erkrankten.

Purpur-Sonnenhut stärkt das Immunsystem
Vor allem in der aktuellen Lage, sollte jeder sein Immunsystem stärken. Purpur-Sonnenhut nennt sich auch Echinacea. Vor allem bei Erkältungen und Grippe ist der antivirale Stoff hilfreich. Diesen Effekt lösen Alkylamide und Polysaccharide aus. Viren werden gezielt attackiert. Nicht zu verachten ist der entzündungshemmende Effekt. Besonders effektiv gegen das Influenza-A-Virus sowie das Influenza-B-Virus.

Sonnenhut selber anpflanzen
Die beliebte Heilpflanze lässt sich im heimischen Garten anpflanzen. So hat man sein Heilkraut direkt vor Ort. Sonnenhut keimt zuverlässig und braucht nicht viel Pflege. Das gilt für den Roten Sonnenhut (Echinacea) wie für den Gelben Sonnenhut (Rudbeckia).

Im Monat Mai eignet sich eine Saat besonders gut. Dabei sollte der Samen einzeln mit einem Abstand von circa 40 Zentimetern gesät werden. Der Samen ist mit reichlich Erde zu bedecken. Die Keimzeit beträgt zwei bis drei Wochen. Hobby-Gärtner sollten in diesem Zeitraum die Samen stets feucht halten.

Antibakterielle Wirkung von Kapland-Pelargonie
Eine weitere antivirale Pflanze ist die Kapland-Pelargonie. Sie wirkt zudem schleimlösend und regt das Immunsystem an. Die Inhaltsstoffe verhindern die Bakterienanheftung an den Schleimhäuten. Die Kapland-Pelargonie wird zwischen 20 und 80 Zentimetern hoch. Sie entwickelt Blüten, die tiefrot bis violett leuchten. Die herzförmigen Blätter blühen von Juli bis September. Die Heilpflanze kann Husten, Schnupfen und andere Erkältungserscheinungen lindern.

Gesund werden ohne Antibiotika
Heilpflanzen haben schon seit dem Altertum ihren Platz in der Herstellung von Arzneien. Zu Heilpflanzen zählen entsprechende Wuchsformen und Heilkräuter. Sie helfen Krankheitsverläufe zu mindern. Auch heute erfreuen sich Pflanzen und desinfizierende Heilkräuter als beliebtes Hausmittel. Forscher untersuchen zunehmend die antivirale Wirkung aus der Natur. Zahlreiche Antibiotika aus der konventionellen Medizin verlieren ihre Wirkung, da zu viele Krankheitserreger dagegen resistent sind. Heilpflanzen bilden eine Basis für Arzneien.

Kategorie Allgemein, Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 29. April 2020

Heilpflanzen Lexikon

Seit wenigen Tagen findet sich unter dem Titel Heilpflanzen von der Pflanze aus gesehen eine Zusammenstellung von Raffael Zimmermann die heimische Heilpflanzen vorstellt.Kamille

Dort finden sich Informationen zu den einzelnen Pflanzen nach dem Schema

Name: Deutsch /Lateinisch /Einordnung
Volksmund/ andere Sprachen?

Vorkommen:

Anbau:

Erntezeit:

Verwendete Organe:

Inhaltsstoffe / Wirkstoffe:

Allgemeine Verwendungsarten:

aufbereitet.
Exemplarisch hier die Links zur Kamille und zum Bärlauch, Zur Recherche kam auch das ein oder andere antiquarische Buch.

Wir wünschen viel Freude und gute Anregungen mit dem Lexikon.

Kategorie Heilpflanzen, Heilpraktiker | 0 Kommentare » veröffentlicht am 7. August 2009

Johanniskraut – Die Pflanze der Sommersonnwende

Für Heilpraktiker, Masseure und Dorn-Breuss-Therapeuten

Johanniskraut  Hypericum perforatumJohanniskraut – Die Pflanze der Sommersonnwende

Johanniskraut (Hypericum perforatum), auch Hartheu, Wundkraut, Konradskraut, Hexenkraut und Blutkraut genannt, kann von Juni bis August gesammelt werden. Die Blüten und die Blätter sollten im Schatten getrocknet werden.

Seine allgemeine Verwendungsart ist stimmungsaufhellend, entzündungshemmend. Es wirkt anregend auf die Verdauung.
Eine spezielle Verwendung findet Johanniskrautöl bei der Breuss-Massage. Das frische blühende Kraut wird zerquetscht und mit Olivenöl in ein Glas mit Schraubdeckel gegeben. 14 Tage an der Sonne stehen lassen und öfters umschütteln. Danach abfiltrieren.
Das Öl hat nun eine tiefrötliche Farbe. Es wirkt beim Einmassieren der Wirbelsäule und der sie umgebenden Muskeln sehr tief ein und löst wunderbar Verspannungen.
Homöopathisch wird Johanniskraut als Hypericum D3 nach Verwundungen, Operationen und Hirnerschütterungen empfohlen, um lädiertes Gewebe zu regenerieren.
Der Tee wirkt gegen träge Verdauung, Gallenstauungen und unregelmäßige Periode.

Das Wesen des Johanniskrautes hat Robert Quinche so beschrieben: „Wenn die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, am Johannistag, um den 24. Juni, steht das Johanniskraut in schönster Blüte…

Die gegenständigen Seitentriebe tragen viele kleine elliptische Blättchen, die, gegen das Licht gehalten, wie durchlöchert aussehen. Dies sind die durchsichtigen Öldrüsen. Wie kleine Sonnenrädchen stehen die orangefarbenen Blüten in Trugdolden an den Stängelenden. Zerdrücken wir einen Blütenkopf zwischen den Fingern, tritt ein blutroter Farbstoff aus. Die Pflanze scheint förmlich vom Licht durchtränkt und verwandelt die Sonnenenergie in diesem Blütenfarbstoff von besonderer Heilkraft.“

Raffael

Kategorie Heilpflanzen, Heilpraktiker, Raffael | 0 Kommentare » veröffentlicht am 30. Juni 2009

Gesund und fit mit Heilpflanzen – kleine Ratgeberserie mit Tipps von Raffael Zimmermann

Pflanzenheilkunde ist ein besonderes Stecken-Pferd von Polarity-Therapeut Raffael Zimmermann. So hat er in den letzten Jahren sein Wissen mal danach forschend, mal einfach so darauf stoßend zusammengetragen und für sich und seine Nächsten einen kleinen Ratgeber zusammengestellt.

Nachdem er sich als ganzheitlicher Therapeut in das Therapeuten-Suchportal porta sanitas eingetragen hatte wurden wir auf ihn aufmerksam und nach einigen Telefonaten entwickelte sich die Idee, seine Sammlung in einer Serie zu veröffentlichen. Und genau das soll jetzt ab
kommenden Montag geschehen. Täglich soll fortan ein Artikel erscheinen, indem Herr Zimmermann sein Wissen zum Besten gibt.

Welche Pflanze hilft bei welchem Wehwehchen bei Krankheiten, Beschwerden oder sonstigen den Menschen quälenden Zuständen. Ein kleines Sammelsurium von altem und neuem Wissen zur Heilwirkung von Pflanzen. Viele Stichwörter finden sich wieder von Abnehmen zu Bauchschmerzen über Depressionen, Durchfall, Schlafbeschwerden, Fieber, Hexenschuß, Magen, Zahnfleisch, Zellulitis bishin zur Zungenlähmung. Fast zu jedem Buchstaben des Alphabets finden sich natürlich genügend Beschwerden gegen die ein Kraut gewachsen scheint.

Und nach diesem Schema wird diese Serie auch aufgebaut sein. Für jeden Tag haben wir uns einen Buchstaben vorgenommen: Ein Buchstabe, viele Beschwerden und viele Kräuter die für Linderung oder Heilung sorgen sollen.

Herr Zimmermann möchte klar feststellen, daß all dieses Wissen von Ihm nur zusammengetragen wurde und es ihm vor allem darum geht, ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, wenn es um die Behandlung von Beschwerden mittels Pflanzen geht.

Diese Serie ist sicher eine interessante Fundgrube für Jeden. Ob Heilpraktiker oder Privatmensch, Phyto-Therapeut oder Schulmediziner, Alt und Jung, Laie oder Experte. Sicher findet jeder noch den einen oder anderen guten Ratschlag der ihm neu ist. Sicher wird dadurch so manches Kraut entdeckt, das doch schon immer war so nah und bisher nur nicht erkannt wurde.

Natürlich würden wir uns über zahlreiche Rückmeldung sowie rege Ergänzungen freuen. Besuchen sie portasanitas.de und informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Heilpflanzen. Schreiben Sie selbst Kommentare geben Sie Anregungen und lassen Sie andere von Ihrem Wissen profitieren.

Die Serie beginnt Montag, 15.09.2008 mit dem Buchstaben A

Kategorie Heilpflanzen, Raffael | 0 Kommentare » veröffentlicht am 10. September 2008