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Welche Heilpflanzen wirken gegen Viren?

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Zahlreiche Pflanzen unterstützen unsere Abwehrkräfte, denn sie weisen eine antivirale Wirkung auf. Heilpflanzen helfen gegen Infektionen und Viren.
Inhaltsstoffe von Pflanzen können eine starke antivirale Wirkung haben. Die Einnahme von pflanzlichen Mitteln schützt Menschen vor Infektionen. Erreger werden eliminiert und die Vermehrung des Krankheitserregers gemindert. Zu diesen Heilpflanzen zählen zum Beispiel Zistrose (Cistus) und Purpur-Sonnenhut (Echinacea). Klinische Studien gibt es auf diesem Gebiet zwar nicht, aber die Pflanzen wie auch die Kapland-Pelargonie weisen eine spannende antivirale Wirkung auf.

Bild: matt montgomery-unplash

Bild: matt montgomery-unplash

Zistrose wirkt anitbakteriell
Freie Radikale, Viren und Bakterien machen viele Menschen krank. Die Zitrose wirkt antibakteriell und zeigt starke antibakterielle wie antivirale Eigenschaften. Sie hilft zum Beispiel gegen Pilzinfektionen. Andere Substanzen aus der Pflanze gegen Grippeviren zeigen sich ebenfalls lindernd. Ob Pflanzen auch gegen das neuartige Coronavirus helfen können, ist noch nicht hinlänglich untersucht. Bis dahin könnte es ratsam sein  Schutzmasken tragen, die es auch online zu bestellen gibt.

Am ehesten könnte wohl die Substanz Cistus helfen, ein Pflanzenextrakt aus der Zistrose. Diese Substanz ist nämlich auch gegen neu auftretende Erreger wirksam. Es verhindert das Eindringen von Viren in Körperzellen.

Die graubehaarte Zistrose ist ein Strauch, der oft im Mittelmeerraum wächst. Der hohe Polyphenolgehalt legt nahe, dass die Pflanze auch als Anti-Aging-Mittel genutzt werden kann. Die Zistrose ist mittlerweile als wirksames Grippemittel bekannt. Tees und Lutschtabletten helfen Erkrankten.

Purpur-Sonnenhut stärkt das Immunsystem
Vor allem in der aktuellen Lage, sollte jeder sein Immunsystem stärken. Purpur-Sonnenhut nennt sich auch Echinacea. Vor allem bei Erkältungen und Grippe ist der antivirale Stoff hilfreich. Diesen Effekt lösen Alkylamide und Polysaccharide aus. Viren werden gezielt attackiert. Nicht zu verachten ist der entzündungshemmende Effekt. Besonders effektiv gegen das Influenza-A-Virus sowie das Influenza-B-Virus.

Sonnenhut selber anpflanzen
Die beliebte Heilpflanze lässt sich im heimischen Garten anpflanzen. So hat man sein Heilkraut direkt vor Ort. Sonnenhut keimt zuverlässig und braucht nicht viel Pflege. Das gilt für den Roten Sonnenhut (Echinacea) wie für den Gelben Sonnenhut (Rudbeckia).

Im Monat Mai eignet sich eine Saat besonders gut. Dabei sollte der Samen einzeln mit einem Abstand von circa 40 Zentimetern gesät werden. Der Samen ist mit reichlich Erde zu bedecken. Die Keimzeit beträgt zwei bis drei Wochen. Hobby-Gärtner sollten in diesem Zeitraum die Samen stets feucht halten.

Antibakterielle Wirkung von Kapland-Pelargonie
Eine weitere antivirale Pflanze ist die Kapland-Pelargonie. Sie wirkt zudem schleimlösend und regt das Immunsystem an. Die Inhaltsstoffe verhindern die Bakterienanheftung an den Schleimhäuten. Die Kapland-Pelargonie wird zwischen 20 und 80 Zentimetern hoch. Sie entwickelt Blüten, die tiefrot bis violett leuchten. Die herzförmigen Blätter blühen von Juli bis September. Die Heilpflanze kann Husten, Schnupfen und andere Erkältungserscheinungen lindern.

Gesund werden ohne Antibiotika
Heilpflanzen haben schon seit dem Altertum ihren Platz in der Herstellung von Arzneien. Zu Heilpflanzen zählen entsprechende Wuchsformen und Heilkräuter. Sie helfen Krankheitsverläufe zu mindern. Auch heute erfreuen sich Pflanzen und desinfizierende Heilkräuter als beliebtes Hausmittel. Forscher untersuchen zunehmend die antivirale Wirkung aus der Natur. Zahlreiche Antibiotika aus der konventionellen Medizin verlieren ihre Wirkung, da zu viele Krankheitserreger dagegen resistent sind. Heilpflanzen bilden eine Basis für Arzneien.

Kategorie Allgemein, Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 29. April 2020

Pflanzenheilkunde

Heilpflanzen sind Naturprodukte, die wirksamen Inhaltsstoffe sind von der Ernte, der Lagerung, dem Standort, dem Klima und den Lichtverhältnissen abhängig.Die Wirksamkeit der Heilpflanzen ist eine Mischung aus verschiedenen Wirkstoffen. Die Pflanzenheilkund, auch Phytotherapie genannt, ist eine Unterkategorie der Naturheilkunde. Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen, durch deren Teile wie Blüten, Wurzeln oder Blätter, durch Pflanzenbestandteile wie ätherische Öle oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen wie Trockenextrakte, Tinkturen oder Presssäfte. Zusammengefasst ist es die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen als Arzeneimittel.

Methoden der Zubereitung
Es gibt zehn verschiedene Zubereitungen um die Heilpflanzen anwenden zu können. Die einfachste Methode ist es die Pflanzenteile mit kochendem Wasser zu übergießen, dies ziehen zu lassen und dies nach einiger abzuseihen. Diese Zubereitung wird Infus genannt, eine zweite Methode wird Dekokt gennant. Hier werden die Pflanzenteile abgekocht und dann abgeseiht. In der Phytotherapie werden aber auch Salben oder Gele benutzt.

Die berühmtesten Ärzte des Altertums
Der erste berühmteste Arzt hieß Hippokrates von Kos. Er lebte von 460 v. Chr. bis um 370 v. Chr., er gilt als Begründer der Medizin als Wissenschaft. Er gilt auch als „Vater der europäischen Heilkunde“. Folglich hat der Arzt zuerst das „Ganze der Natur“ zu kennen, bevor er den Patienten behandeln kann. Danach soll der Arzt über eine Konzeption verfügen, mit deren Hilfe er beurteilen kann, wie sich die „Einzelelemente“, aus denen sich alles zusammensetzt, zueinander und zum menschlichen Körper verhalten. Unter Hippokrates entstand die „Corpus Hippocraticum“, eine etwa 60 Schriften umfassende Textsammlung. Man weiß nicht welche Schriften tatsächlich von ihm stammen und welche nicht. Im ersten Jahrhundert galt Pedanios Dioskurides als Militärarzt, er war im römischen Dienst unter den Kaisern Claudius und Nero. Er ist der berühmteste Pharmakologe des Altertums. Die Pharmakologie ist die Wissenschaft von der Wechselwirkung zwischen Stoffen und Lebewesen.

Kräuter für die Schmerzlinderung
Wenn Sie akute und durchgehende Schmerzen haben, hilft Ihnen die Kraft der Kräutern. Produkte oder Medikamente die aus Heilpflanzen bestehen, können Sie ohne bedenken an Nebenwirkungen problemlos einnehmen. Die Extrakte der Weidenrinde lindern beispielsweise den Schmerz, ebenfalls können sie Entzündungen hemmen und wirken gleichzeitig Fieber senkend. Der aktive Wirkstoff der Weidenrinde ist Salicin, das vom menschlichen Körper zu Salicylsäure verarbeitet wird, die Salicylsäure bildet im Körper ein Gewebshormon, das für die Hemmung von Prostaglandin verantwortlich ist. Das Prostaglandin verstärkt das Schmerzempfinden.

Kräuter lassen sich nicht nur in der Pflanzenheikunde anwenden, sondern auch als ätherische Öle um die schlechten Gerüche in den Räumlichkeiten zu verdrängen, also Raumduft.

Kategorie Allgemein, Heilpflanzen, Heilpraktiker | 0 Kommentare » veröffentlicht am 10. November 2015

Heilpflanzen Lexikon

Seit wenigen Tagen findet sich unter dem Titel Heilpflanzen von der Pflanze aus gesehen eine Zusammenstellung von Raffael Zimmermann die heimische Heilpflanzen vorstellt.Kamille

Dort finden sich Informationen zu den einzelnen Pflanzen nach dem Schema

Name: Deutsch /Lateinisch /Einordnung
Volksmund/ andere Sprachen?

Vorkommen:

Anbau:

Erntezeit:

Verwendete Organe:

Inhaltsstoffe / Wirkstoffe:

Allgemeine Verwendungsarten:

aufbereitet.
Exemplarisch hier die Links zur Kamille und zum Bärlauch, Zur Recherche kam auch das ein oder andere antiquarische Buch.

Wir wünschen viel Freude und gute Anregungen mit dem Lexikon.

Kategorie Heilpflanzen, Heilpraktiker | 0 Kommentare » veröffentlicht am 7. August 2009

Johanniskraut – Die Pflanze der Sommersonnwende

Für Heilpraktiker, Masseure und Dorn-Breuss-Therapeuten

Johanniskraut  Hypericum perforatumJohanniskraut – Die Pflanze der Sommersonnwende

Johanniskraut (Hypericum perforatum), auch Hartheu, Wundkraut, Konradskraut, Hexenkraut und Blutkraut genannt, kann von Juni bis August gesammelt werden. Die Blüten und die Blätter sollten im Schatten getrocknet werden.

Seine allgemeine Verwendungsart ist stimmungsaufhellend, entzündungshemmend. Es wirkt anregend auf die Verdauung.
Eine spezielle Verwendung findet Johanniskrautöl bei der Breuss-Massage. Das frische blühende Kraut wird zerquetscht und mit Olivenöl in ein Glas mit Schraubdeckel gegeben. 14 Tage an der Sonne stehen lassen und öfters umschütteln. Danach abfiltrieren.
Das Öl hat nun eine tiefrötliche Farbe. Es wirkt beim Einmassieren der Wirbelsäule und der sie umgebenden Muskeln sehr tief ein und löst wunderbar Verspannungen.
Homöopathisch wird Johanniskraut als Hypericum D3 nach Verwundungen, Operationen und Hirnerschütterungen empfohlen, um lädiertes Gewebe zu regenerieren.
Der Tee wirkt gegen träge Verdauung, Gallenstauungen und unregelmäßige Periode.

Das Wesen des Johanniskrautes hat Robert Quinche so beschrieben: „Wenn die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, am Johannistag, um den 24. Juni, steht das Johanniskraut in schönster Blüte…

Die gegenständigen Seitentriebe tragen viele kleine elliptische Blättchen, die, gegen das Licht gehalten, wie durchlöchert aussehen. Dies sind die durchsichtigen Öldrüsen. Wie kleine Sonnenrädchen stehen die orangefarbenen Blüten in Trugdolden an den Stängelenden. Zerdrücken wir einen Blütenkopf zwischen den Fingern, tritt ein blutroter Farbstoff aus. Die Pflanze scheint förmlich vom Licht durchtränkt und verwandelt die Sonnenenergie in diesem Blütenfarbstoff von besonderer Heilkraft.“

Raffael

Kategorie Heilpflanzen, Heilpraktiker, Raffael | 0 Kommentare » veröffentlicht am 30. Juni 2009

Über Bitterstoffe

Gemüse und Salate enthalten heutzutage immer weniger Bitterstoffe. Zugunsten eines süßen Geschmacks sind Gemüsen und Salaten systematisch die Bitterstoffe herausgezüchtet worden.
Wer erinnert sich noch an bitteres Getreide? An bittere Kräuter? Sogar Endivien und Chiccoree haben zwangsweise milden Geschmack angenommen.
Dabei gehören Bitterstoffe zu den sog. bioaktiven Substanzen, die direkten Einfluß auf den Stoffwechsel nehmen.
Sie sind natürliche Essbremsen!
Das gesamte Geschmacksgefüge des Menschen ist durch die enorme Zufuhr von süßen Stoffen aus dem Gefüge geraten.
In der Medizin der Hildegard v. Bingen – und nicht nur hier – spielen Bitterstoffe eine Hauptrolle. Etwa die berühmte Maikur (Wermutelixier) als allgemeine Frühjahrskur.
Und natürlich eine Reihe bitterer Kräuter, die immer auch Heilmittel sind!
Die Verdauung dankt es mit pünktlichem Stoffumsatz und regelmäßiger Ausscheidung von Schlackenstoffen.
Die Wirkung der Bitterstoffe beginnt bereits im Mund an den Geschmacksknospen des Zungengrundes (Spitze für süß, Seite für salzig/sauer): die Verdauungsdrüsen bekommen das erwartete Signal zur Ausschüttung, Enzyme werden sezerniert.
Außerdem stärken Bitterstoffe das Immunsystem, haben stark basische Wirkung (!) und unterstützen die Leber in ihrer Entgiftungsarbeit.

Bitterkräuter: Angelikawurzel, Artischocken, Galgant, Ingwer, Kardamon, Kurkuma; Zimtrinde, Mariendistelkraut.

Fertigmittel: Bitterkraft, Wermutelixier

Kategorie Heilpflanzen, Heilpraktiker | 0 Kommentare » veröffentlicht am 15. Dezember 2008

Gesund und fit mit Heilpflanzen – Buchstabe Z

Der Buchstabe Z des Heilkräuter-Ratgebers von Raffael steht heute im Mittelpunkt. Alle vorhergehenden Buchstaben finden Sie in den vorhergehenden Artikeln sowie in der Rubrik Heilpflanzen. Die Anleitung zu diesem Ratgeber, der keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit erhebt, finden Sie im Artikel für den Buchstaben A.

Zahnfleisch
Gegen geschwollenes Zahnfleisch: Tee von jungen Blättern der Brombeere trinken. Oder von im Schatten gedörrten Blättern.(K)

Beim Gurgeln von Brombeerblättertee werden Zahnfleischerkrankungen geheilt. (M)

Die Abkochung der Wurzel von Blutwurz (Potentilla tormentilla, im Volksmund Birkwurz, Bauchwehwurzel) (3 Esslöffel voll auf ¼ Liter Wasser) ist sehr wirksam als Mund- und Gurgelwasser bei blutendem und lockerem Zahnfleisch. (F)

Ein Blättchen Salbei auf das Zahnfleisch hat eine total antiseptische Wirkung. Der Aufguss kann auch als Mundspülung gut verwendet werden. Jedoch nicht während der Schwangerschaft. (H)

Zähne
Gegen Zahnweh: frische Blätter des Eisenkraut kauen.
Gegen Zahnweh: äußerliche Auflage von zerquetschten Erdbeeren. (K)

Bei Zahnschmerzen kann (mensch) den Schmerz betäuben, indem (mensch) auf die betroffene Stelle einen Tropfen Minzalkohol träufelt.

Die holzige Wurzel des Eibisch gab (mensch) früher den Kindern zum Kauen, wenn sie ihre Zähnchen bekamen, denn dadurch wurde das Anschwellen des Zahnfleisches verhindert.

Die Blätter der Rosspappel (Malva silvestris, auch Wilde Malve genannt) dienen im Absud (2 Esslöffel voll auf ¼ Liter Wasser) als Gurgelwasser bei Zahngeschwüren. (F)

In vielen Gegenden wird das getrocknete Kraut von Kunigundenkraut (Eupatorium cannabinum, im Volksmund Wasserdost, Leberbalsam, Donnerkraut, Drachenkraut, Alpkraut) auf glühende Kohlen gestreut, als Räuchermittel gegen Zahngeschwülste benutzt. (F)

Zellulitis
Essen Sie abends einen Gurkensalat mit Knoblauch und Petersilie, Olivenöl und Zitronensaft. An Zellulitis leidende Frauen schätzen diese Diät sehr! (M)

Petersilie ist zu empfehlen bei Zellulitis. (M)

Kräutertee aus Minze und Quecke, verfeinert mit Süßholz oder Zitrone, anwenden. (M)

Der Efeu entspannt bei äußerlicher Anwendung und löst die Knötchen der Zellulitis auf. Daher enthalten viele Antizellulitis-Salben Efeuextrakt.
(Mensch) kann sich selbst Umschläge aus zerkleinerten Efeublättern machen, die (mensch) direkt auf die von der Zellulitis befallenen Körperpartien auflegt.
Sie können aber auch Efeublätter 10 Minuten lang in Wasser kochen und diesen Absud zu Kompressen auf die ‚hässliche Orangenhaut’ benützen. Diese wird sehr schnell geschmeidiger und entspannt.
Wenn gleichzeitig ein Diuretikum, das die Ausscheidung fördert, innerlich angewandt wird, vertreibt diese Kompresse die Giftstoffe und die Zellulitis bildet sich zurück. (M)

Zerrungen
Der Aufguss der Blüten oder die Abkochung der Wurzeln von Arnika (Arnica montana) wird äußerlich bei Zerrungen angewendet. (F)
Die Arnika-Tinktur bereitet (mensch), indem eine Handvoll Arnikablüten mit einem Viertelliter Korn in einer schlecht verkorkten Flasche 14 Tage lang an einem warmen Platz in der Küche stehenlässt. Die Flüssigkeit seihen, den Rückstand gut ausdrücken. Dann noch durch ein Tuch filtrieren und die fertige Tinktur in einer gut verkorkten Flasche aufbewahren. (F)

Zimmerschutz
Das stark riechende Tomatenblatt hält Insekten fern. Im Haus können Sie ein getrocknetes Büschelchen in jedem Zimmer aufhängen, wie ich es oft auf dem Lande gesehen habe. Dann werden Sie weder Wespen noch Schnecken oder Spinnen haben. (M)

Zuckerkrankheit
Gegen Zuckerkrankheit: Tee aus grünen oder dürren Bohnenhülsen. Die Hülsen 2 bis 3 Stunden kochen. Den Absud in kleinen Schlucken trinken. (K)

Zungenlähmung
Beim Gurgeln wird der Lavendelaufguss mit allen Kontraktionen des Mundes, der Zungelähmung fertig, weil er die Nerven und Muskeln entspannt.

Kategorie Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 10. Oktober 2008

Gesund und fit mit Heilpflanzen – Buchstabe W

Der Buchstabe W des Heilkräuter-Ratgebers von Raffael steht heute im Mittelpunkt. Alle vorhergehenden Buchstaben finden Sie in den vorhergehenden Artikeln sowie in der Rubrik Heilpflanzen. Die Anleitung zu diesem Ratgeber, der keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit erhebt, finden Sie im Artikel für den Buchstaben A.

Wadenkrämpfe
Eine Farnwurzel geeignet ins Bett legen. Die Wurzel behält ihre Kraft 2 Jahre lang. (K)

Wärme
Für behagliche Wärme: getrocknete Brennesseln in ein Leinensäckchen geben. Dieses als Betteinlage. (K)

Warzen
Der weiße Saft, der aus den Stielen des Löwenzahn läuft, wenn (mensch) sie abpflückt, kann direkt auf die Warzen aufgestrichen werden. (M)

Schneidet (mensch) einen frischen Stengel von Schöllkraut ein und reibt den austretenden gelben Saft direkt auf eine Warze, kann (mensch) sie nach zwei- oder dreimaliger Anwendung beseitigen; daher der Name ‚Warzenkraut’ (M)

Der ausgepresste Saft des Hauswurz (Sempervivum tectorum) ist ein sehr verbreitetes Volksmittel gegen Warzen. (F)

Wechseljahre
Der Hopfen ist für Frauen ein wichtiges Wechseljahr-Mittel. Er ist östrogenhaltig. Er verstärkt die Lust bei Frauen und tötet sie bei Männern ab. (H)
Wie kam der Hopfen überhaupt ins Bier. Früher braute (mensch) das Bier nämlich mit Bilsenkraut, Brennesseln und Schafgarbe. Die Mönche suchten eine Pflanze, welche die Triebe dämpfte. Sie fanden sie im Hopfen.

In China und Japan kennen die Menschen die Wechseljahre als Problem kaum, weil sie sehr viele östrogenhaltige Soja-Nahrung essen. Deshalb haben sie nicht einmal ein Wort für Hitzewallungen… (H)

Der Granatapfel hat als Hauptwirkstoffe Vitamine, Gerbstoffe, Östrogenvorstufen, Fruchtsäuren. Er gilt als heilige Frucht der Liebesgöttin Aphrodite. Die Samen gelten als reichhaltigste Quelle pflanzlicher Östrogene.
So lindert der Granatapfel Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, sexuelle Unlust, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Trockenheit der Schleimhäute.
5 bis 7 frische Granatäpfel entkernen, die Samen im Mörser zerquetschen und 4 Wochen lang in 60prozentigem Alkohol ausziehen. Ein bis zweimal täglich 20 Tropfen nehmen. (H)

Der Rotklee (Trifolium pratense) wirkt basenbildend und hat eine gute Wirkung auf die Knochendichte. Er hilft bei Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, dünner sowie trockener werdenden Haut und Schleimhaut, bei Herzrasen, Schlafstörungen, seellischem Auf und Ab.
Anwendungsbeispiel: Wechseljahrstee mit 20g Rotkleeblüten, 30g Salbei, 20g Hopfen. Mit heißem Wasser überbrühen und 3 Minuten ziehen lassen. (H)

Wehen
Himbeerblätter (Rubus idaeus) fördern den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und machen den Muttermund weich. Sie wirken somit geburtsvorbereitend. Sie sind schmerzlindernd während der Wehen und nach der Geburt. Sie unterstützen eine sichere und schnelle Geburt, ohne unmittelbar wehenanregend zu sein. (H)

Die Tinktur des Hirtentäschels (Capsella bursa-pastoris) ist wehenanregend. (H)

Wirbelsäulenmassage
Absud von einer Handvoll Bohnenkraut und Bockshornklee (in einem Liter Wasser 10 Minuten kochen lassen). Mit diesem Absud die Wirbelsäule massieren.

Würmer
Gegen den Bandwurm: Auf nüchternen Magen ein bis zwei Tassen Tee vom großen Wurmfarn trinken. Danach noch 2 Stunden nüchtern bleiben. Diese Kur 8 Tage fortsetzen.

Gegen Würmer (bei Kindern): Tee vom Fingerkraut trinken.(K)

„Für die Kleinen gibt es ‚Kindersuppe’ aus gekochtem Knoblauch; sie wirkt gegen Würmer. Wollte (mensch) früher Würmer von den Kleinen fernhalten, hängte (mensch) den Babys Ketten aus Knoblauchzehen um den Hals. Das galt als äußerst wirksames Mittel. (M)

Der Aufguss von Ringelblumenblüten (1 Esslöffel voll auf ¼ Liter Wasser) – dreimal täglich getrunken – ist ein wurmtreibendes Mittel. (F)

Die Blüten des Rainfarns (Tanacetum vulgare, im Volksmund Wurmkraut) gelten in Form von Pulver als vortreffliches Mittel gegen Würmer im allgemeinen und den Spulwurm im Besonderen. ( Gaben von 1 bis 3 g dreimal täglich) (F)

Der Aufguss von Blättern des Wiesen-Geißbarts (Spiraea ulmaria, im Volksmund Mädesüß, Wiesenkönigin, Krampfkraut, falscher Holler, Beinkraut, Wurmkraut, Johanneswedel) ist ein gutes Mittel gegen Spulwürmer. (F)

Die pulverisierte Wurzel des Diptam (Dictamnus albus, im Volksmund Spechtwurz, Springwurz, Äschenwurz, Eschwurz) dient zusammen mit der Ingwerwurzel (messerspitzenweise genommen) als Mittel gegen Würmer. (F)

Der Aufguss der Blätter des Wermuts (artemisia absinthium) ist ein vielgebrauchtes Wurmmittel. (F)

Wunden, offene
Auflagen von frischen, zerstoßenen Brombeerblättern.(K)

Viele berühmte Ärzte haben sich nicht gescheut, auf besonders hässliche Wunden einfach ein Kohlblatt zu legen, auch wenn sie dabei Gefahr liefen, für Scharlatane gehalten und ausgelacht zu werden. Das Ergebnis war jedoch immer eindrucksvoll.
Bei Verbrennungen und Insektenstichen vermag ein zerriebenes und als Pflaster aufgelegtes Kohlblatt den Schmerz sofort zu lindern und die Heilung zu beschleunigen. Genauso kann (mensch) bei allen anderen äußerlichen Wehwehchen verfahren, bei Hautrissen, nässenden Wunden, Nagelgeschwüren, Abszessen, Furunkeln, etc. Denn der Kohl zieht alle giftigen und schwärenden Säfte, die das Fleisch ätzen, nach außen.
Anschließend braucht (mensch) nur noch die Wunde mit abgekochtem Salzwasser auszureiben, um den nun reichlich fließenden Eiter herauszuwaschen, und dann immer neue Kohlkataplasmen aufzulegen, bis alles gut verheilt ist.
Bei besonders tiefen und schmerzenden Wunden ist es anzuraten, die Kohlblätter vor ihrer Verwendung einige Minuten in kochendes Wasser zu legen, um sie weicher zu machen… Ich selbst… bügelte häufig mein Kohlblatt glatt, bis es samtweich geworden war.
(Mensch) kann das Blatt auch eine Stunde lang in Ölivenöl ziehen lassen. Dann wird es weich, haftet besser und entwickelt antitoxische Eigenschaften. (M)

Schließlich hat auch der Saft des Rebstocks, die ‚Tränen des Weinbergs’ eine Wirkung: auf Wunden appliziert, fördert er deren Vernarbung. (M)

Wunden mit einem Aufguss von Thymian auswaschen. (M)

Salbeiabsud (eine Handvoll Salbei 10 Minuten lang in kochendem Wasser) dient zum Auswaschen von Wunden. (M)

Die Blätter des Beinwell (Symphytum officinale) werden äußerlich als Umschläge auf Wunden verwendet. (F)

Der Sonnenhut hat eine wundheilende Wirkung. Die Wurzel trinkt (mensch) als Tee. Sonnenhut sollte nie zuviel und durchgehend genommen werden, weil sich der Körper sonst ausruht. (H)

Schafgarbe kann gut bei Verletzungen angewandt werden. Früher wurde sie Zimmermannskraut genannt. Dem Achilles wurde die Schafgarbe als Heilmittel gereicht (Achillea…)

Wunden, eiternde
Das getrocknete blühende Kraut des echten Steinklees (Melilotus officinalis) dient als Absud zu Umschlägen auf eiternde Wunden. (F)

Wunden, entzündete
Lavendel kann bei entzündeten Wunden als Antiseptikum verwendet werden. (M)

Kategorie Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 9. Oktober 2008

Gesund und fit mit Heilpflanzen – Buchstabe V

Der Buchstabe V des Heilkräuter-Ratgebers von Raffael steht heute im Mittelpunkt. Alle vorhergehenden Buchstaben finden Sie in den vorhergehenden Artikeln sowie in der Rubrik Heilpflanzen. Die Anleitung zu diesem Ratgeber, der keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit erhebt, finden Sie im Artikel für den Buchstaben A.

Vaginalspülungen
Salbeiabsud (eine Handvoll Salbei 10 Minuten in kochendem Wasser) ist gut für Vaginalspülungen.

Venenstärkung
Schafgarbe stärkt massiv die Venen. (H)

Verbrühungen/Verbrennungen
Gegen Verbrühungen und Verbrennungen: Farnessig ( Farnkraut zerhacken und 3 Tage in Weinessig ziehen lassen. In geschlossenem Gefäß aufbewahren) (K)

Bei Verbrennungen wirkt frischer Gurkensaft (oder aufgelegte Scheibchen von Gurken) Wunder! (M)

Lavendel kann bei Verbrennungen als Antiseptikum verwendet werden. (M)

Leinöl dient zu schmerzlindernden Umschlägen bei Verbrühungen und Verbrennungen. (F)

Der ausgepresste Saft des Hauswurz (Sempervivum tectorum) ist ein sehr verbreitetes Volksmittel gegen Verbrennungen. (F)

Äußerlich wird der Breit-Wegerich (Plantago maior) bei Brandwunden angewendet. (F)

Die Blüten von Johanniskraut (Hypericum perforatum), in Öl ausgekocht, liefern ein gutes, schmerzstillendes Öl für Brandwunden. (F)

Johanniskraut-Öl ist gut bei Verbrennungen. (H)

Verdauung
Lassen Sie 100g Salbei acht Tage in einem Liter Wein ziehen und Sie werden einen stärkenden und anregenden Verdauungswein erhalten, von dem Sie ein ganz kleines Gläschen am Ende der Mahlzeit trinken können. (M)

Bohnenkraut wirkt auf die Verdauung: Ein Stengelchen in Ragouts mitkochen…

Der Lorbeer überträgt den Speisen seine anregende und verdauungsfördernde Wirkung.

Basilikum ist gut für die Verdauung. (M)

Der Pfefferminztee wirkt antiseptisch und fördert die Verdauung. Er ist ein Balsam, der auf seiner langen Reise durch unsere Eingeweide die Funktionen von Magen, Leber, Galle und Darm reguliert. Er wirkt gleichzeitig gegen Luftschlucken, Magenkrämpfe, Erbrechen, Leberreizungen, Darmparasiten und Koliken.

Wollen Sie aber unbedingt nach einem guten Abendessen in den Genuss Ihrer Verdauungsqualitäten kommen, ohne Ihren Schlaf aufs Spiel zu setzen, können Sie die Minze mit Lindenblüten mischen, die wiederum äußerst beruhigend wirken. Dann haben Sie die Verdauungswirkung der Minze und neutralisieren doch gleichzeitig durch die Lindenblüten ihre aufputschende Wirkung.

Verjüngung
Altchinesischer Verjüngungstrank: Eine Kommission der UNO fand 1972 dieses Rezept in einem zerstörten tibetischen Kloster. Es war auf Tontafeln aufgeschrieben. Das Rezept ist 6000 bis 7000 Jahre alt.
Rezept: 350g Knoblauch schälen, fein zerdrücken oder mixen und in ein Gefäß geben. Diese Masse mit 250g 90prozentigem Alkohol übergießen. Fest verschließen und an einem dunklen und kühlen Ort 10 Tage aufbewahren. Dann alles durch ein festes Tuch ziehen und durchpassieren.
Nach 2 bis 3 Tagen kann mit der Heilung begonnen werden. Dieses Heilmittel sollte möglichst jeweils mit 50g Milch eingenommen werden.

Die Einnahme beginnt mit der ersten Mahlzeit mit einem Tropfen des Verjüngungstranks (Pipette nehmen, damit es klappt). Bei jeder folgenden Mahlzeit einen Tropfen mehr nehmen, bis (mensch) 16 Tropfen erreicht.
Dann wieder bei jeder Mahlzeit einen Tropfen weniger einnehmen.
Abschließend alle weiteren Tage 3 x 25 Tropfen einnehmen, bis die Tinktur verbraucht ist.
Diese Kur soll erst nach 5 Jahren wiederholt werden.

Dieser Verjüngungstrunk löst im Organismus alle Fette und angesetzten Kalk auf, verbessert schnell den Stoffwechsel und die Blutadern werden elastischer.
Beim Einhalten des Rezeptes soll der Organismus um ungefähr 16 Jahre verjüngt werden. (H)

Verletzungen

Frauenmanteltee hilft bei der Heilung alter Verletzungen, bei Traumatisierungen. Gerbstoffe helfen allgemein, sich im physischen und psychischen Bereich besser abzugrenzen. (H)

Verschleimungen
Gegen innere Verschleimungen: Tee von jungen Blättern der Brombeere trinken. Oder Tee von im Schatten gedörrten Blättern. (K)

Verstopfung
Die Säure der Tomate und ihr Reichtum an Vitaminen und Mineralsalzen verleihen ihr die Kraft, wirksam gegen Verstopfung vorzugehen. (M)

Die reife Frucht der Brombeere bekämpft die Verstopfung. (M)

Ein Dörrpflaumenkompott zum Frühstück regelt sofort jegliche Verstopfung, die dann keine weiteren Medikamente mehr erfordert. (M)

Malven, Eibisch, Borretsch, Hirtentäschelkraut, Sternmiere und Wegerich als Suppe oder Kräutertee bereitet, werden mit den hartnäckigsten Verstopfungen fertig.

Kapuzinerkresse wirkt leicht abführend und garantiert somit eine glatte Durchreise der Speisen durch den Magen- und Darmtrakt. (M)

Vitalität
„Schütten Sie in eine Literflasche ein Drittel zerstampften Knoblauch und
zwei Drittel Alkohol. Lassen Sie diese Mischung vierzehn Tage
in der Sonne stehen, denn die Sonne wirkt Wunder.
Passieren Sie dann Ihren Knoblauchlikör und beginnen Sie Ihre Kur
mit zwei oder drei Tropfen in ein Glas warmen Wassers
vor dem Mittagessen. Diese Dosis steigert man täglich bis zu
fünfundzwanzig Tropfen; dann geht das Ganze wieder in umgekehrter
Richtung, indem (mensch) Tag für Tag die Dosis um einen
Tropfen verringert.“
Maurice Mességué

„Zur Erhaltung der Virilität (Männlichkeitsausprägungen)
wurde Knoblauch äußerlich angewendet: (mensch) rieb die
Wirbelsäule mit Knoblauchzehen ein.“
Maurice Mességué

„Die Bauern bei mir daheim nehmen immer eine dicke rohe Zwiebel
mit aufs Feld, die sie zur Zeit der schweren Arbeiten (wie Ernte, Heuen,
Weinlese) mit einem Kanten Brot verzehren. Danach sind sie gleich
wieder ganz bei der Sache, behaupten sie.“
Maurice Mességué

Die Pflaume verleiht Dynamik, Energie, regt die Nerven an und ist daher allen Personen, die in irgendeiner Weise übermäßig beansprucht sind sowie Hochleistungssportlern wärmstens zu empfehlen. (M)

Mein Vater bereitete einen belebenden Absud, indem er zehn Minuten lang eine Handvoll Bohnenkraut und Bockshornklee in einem Liter Wasser kochen ließ. Seinen überanstrengten Patienten rieb er mit diesem Absud die Wirbelsäule ein.
Diese erschienen ganz aufgekratzt kurze Zeit später von neuem, um sich zu bedanken, dass er ihnen ihre Virilität wiedergegeben habe. (M)

Der Brennesseltee gibt Power für Durchsetzungsvermögen. Er ist nährend und aufbauend. Speziell die Brennesselsamen sollten gesammelt und gekaut oder als Tee aufgebrüht werden. Da steckt die ganze Kraft der Pflanze drin. (H)

Das Erzengelwurz (Angelica archangelica) stärkt die Nerven, spendet Lebenswärme und tonisiert die Gebärmutter. (H)

Vitamin C
Schwarze Johannisbeere – Sanddorn – Hagebutte = Vitamin C (H) – Kirschen – Brennesseln – Giersch – Paprika – Fenchel – Erdbeere – Bärenklau – Großer Wiesenknopf

Hagebutten schneiden und als Tee kochen. Über Nacht zuerst in kaltem Wasser ziehen lassen, dann 10 Minuten köcheln. Wegen der unangenehmen Härchen mit einem dichten Teesieb abseien. (H)

Völlegefühl
Nach einer zu üppigen und den Magen belastenden Mahlzeit trinke (mensch) Estragontee (ein Stengelchen pro Schale). Und Sie werden nie mehr unter dem Völlegefühl leiden, das früher Ihren Magen noch am folgenden Tag belastete.

Kategorie Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 8. Oktober 2008

Gesund und fit mit Heilpflanzen – Buchstabe U

Der Buchstabe U des Heilkräuter-Ratgebers von Raffael steht heute im Mittelpunkt. Alle vorhergehenden Buchstaben finden Sie in den vorhergehenden Artikeln sowie in der Rubrik Heilpflanzen. Die Anleitung zu diesem Ratgeber, der keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit erhebt, finden Sie im Artikel für den Buchstaben A.

Unterleib
Gegen Unterleibsstockungen: frische Blätter der Brunnenkresse als Salat essen. (K)

Kategorie Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 7. Oktober 2008

Gesund und fit mit Heilpflanzen – Buchstabe T

Der Buchstabe T des Heilkräuter-Ratgebers von Raffael steht heute im Mittelpunkt. Alle vorhergehenden Buchstaben finden Sie in den vorhergehenden Artikeln sowie in der Rubrik Heilpflanzen. Die Anleitung zu diesem Ratgeber, der keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit erhebt, finden Sie im Artikel für den Buchstaben A.

Teint, weiblicher
Kressesaft mit dem Saft einer ausgepressten Zwiebel vermischt, ist ein Wundermittel für den weiblichen Teint. (M)

Transpiration
Eine roh gegessene Zwiebel fördert die Transpiration und ersetzt eine gute Sauna (M)

Typhus
Aus einem Brief von Mme. E. G. aus Lavrester, Morbihan: „…vor mehr als 70 Jahren … richtete der endemische Typhus… große Verheerungen… bei uns an. Viele Menschen wurden durch Zwiebelumschläge gerettet.
(Mensch) hackt etwa 2 kg rohe Zwiebeln klein und breitet sie auf einem dünnen Tuch aus, mit dem (mensch) dann die Füße des Kranken umwickelt. Dieser Umschlag muss die ganze Nacht, also mindestens 8 Stunden, einwirken.
(Mensch) muss nur darauf achten, das Bett vorher zu schützen, denn erstens erzeugt dieser Umschlag sehr viel Saft und zweitens ruft er ein solches Wasserlassen hervor, dass der Kranke es meist gar nicht in der Gewalt hat.
In drei Tagen aber ist die Krankheit vorbei…“

Tumore
Eine äußerliche Anwendung von Kohlblättern ist gut für die Bekämpfung von Tumoren. (M)

Kategorie Heilpflanzen | 0 Kommentare » veröffentlicht am 6. Oktober 2008

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