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Schweinefleisch und Gesundheit

Hans Heinrich Reckeweg hat 1977 im Aurelia-Verlag Baden-Baden hat ein kleines allgemeinverständliches Büchlein zum Thema „Schweinefleisch und Gesundheit“ veröffentlicht.
Dieser Artikel kam mir vor 12 Tagen zum erstenmal in die Hände. Ich habe ihn in einem Schwung durchgelesen und habe (und werde auch nie mehr) seither keinerlei Erzeugnisse aus Schweinefleisch (Lyoner, gut geräucherter Schwarzwälder Speck, Freiburger Münster(schweine)bratwurst etc.) mehr angerührt.

Für alle, welche sich für dieses Thema interessieren, hier 10 Thesen aus diesem Werk:

1. Schweinefleisch ist als ein bedeutsames Menschengift anzusehen. Es verursacht bei Verzehr im Körper Abwehrerscheinungen, welche verschiedenste Krankheiten auslösen.

2. Schweinfleisch ist enorm fetthaltig. Es enthält im Gegensatz zu Rind- oder Hammelfleisch auch intrazellulär erhebliche Fettanteile.
Da Fett etwa doppelt so viele Kalorien enthält wie Kohlenhydrate oder Eiweiß, wird es bei reichlicher Zufuhr im menschlichen Körper einfach in Depots abgelagert. Deshalb sind SchweinefleischesserInnen besonders stark von Adipositas (Fettsucht) betroffen.

3. Schweinefleisch enthält die für die schleimige Aufquellung des Bindegewebes verantwortlichen Stoffe Aminozucker, Hexosamin, Chondroitinschwefelsäure und Mukoitinschwefelsäure. Diese Stoffe verursachen die „Rubens’sche Üppigkeit“ des betroffenen Bindegewebes, welches zusätzlich wie ein Schwamm Wasser aufsaugt.

4. Diese Schleimsubstanzen des Schweinefleisches werden in Sehnen, Bänder und Knorpel eingelagert. Die Folge sind Rheuma, Arthritis, Arthrosen, Bandscheibenschäden.

5. Die Spaltprodukte der Gewebe wandern nach Aufnahme in den Organismus in hohem Prozentsatz dorthin, wohin sie biologisch gehören. „Patienten, die viel Rückenspeck des Schweines gegessen hatten, wiesen die typischen Nackenspeckfalten auf. Patienten, die sich an Bauchspeck gehalten hatten, zeigten dicke Fettpolster in der Bauchgegend. Schinkenesser… zeigten unförmige Deformierungen in den Gesäßpartien…“

6. Schweinefleisch ist sehr reichhaltig an Wachstumshormonen. Dies wirkt sich als ursächlicher Faktor von Entzündungen und Gewebsauftreibungen, sowie auch auf die Krebsveranlagung aus.

7. Schweinefleisch enthält viel Histamin. Dies erzeugt unangenehmen Juckreiz und leitet Entzündungsvorgänge ein: Furunkel, Karbunkel, Blinddarmentzündungen, Gallenerkrankungen, Venenentzündungen, Neurodermitis, Ekzeme und Hauterkrankungen anderer Art.

8. „Ein sehr wichtiger toxischer Faktor des Schweinfleisches ist ferner das Grippe-Virus.“ Es übersommert in den Schweinelungen und wird immer in der Wurst mitverarbeitet.

9. Das im Schweinefleisch übermäßig vorhandene Fett ist stets mit Cholesterin „vergesellschaftet“. Dadurch werden für das Blut unangenehme Großmoleküle gebildet, welche für erhöhten Blutdruck und Arteriosklerose verantwortlich sind.

10. Schweinefleisch enthält Blutfaktoren, welche als „onkogenes Agens (Nieper)“ oder als „Endobiont (Enderlein)“ … bezeichnet werden. Es ist nicht geklärt, ob diese Faktoren bei der Entstehung von Krebs als ursächliche Faktoren oder als Anzeiger (Indikatoren) zu betrachten sind.

Übrigens, wer den wurstigen Münstermarkt nicht missen möchte: Dort gibt es auch Würste ohne jegliches Schweinefleisch.

Raffael

Der Beitrag wurde am Montag, den 20. April 2009 um 18:01 Uhr veröffentlicht.

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